Die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist im Landkreis Lüneburg spürbar angekommen: Von Januar bis Ende Juni 2026 wurden hier Fördermittel in Höhe von 87,3 Millionen Euro aus KfW-Programmen eingesetzt. Das zeigt, wie stark die Förderbank den Alltag von Familien, Unternehmen und Kommunen vor Ort unterstützt, ob beim energieeffizienten Bauen und Sanieren, bei der Gründung, bei Investitionen in Unternehmen oder beim Klimaschutz. Die KfW ist die staatliche Förderbank des Bundes und der Länder; sie unterstützt mit zinsgünstigen Krediten, Zuschüssen und Programmen unter anderem Klimaschutz, Wohnen, Bildung, Gründungen und kommunale Infrastruktur.

Besonders deutlich wird die Wirkung im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Allein hierfür flossen 65,8 Millionen Euro. Hinzu kommen 9,7 Millionen Euro für Gründung und Unternehmensinvestitionen sowie 9,8 Millionen Euro im Bereich Wohnen und Leben. Insgesamt wurden im Landkreis Lüneburg 1.053 Förderzusagen erteilt; dabei sind Mehrfachnutzungen einzelner Förderbausteine möglich.

Für den lokalen SPD-Bundestagsabgeordneten Jakob Blankenburg unterstreichen diese Zahlen, dass Förderpolitik dort wirken muss, wo sie gebraucht wird: direkt vor Ort. 

"Die KfW-Förderung ist kein abstraktes Instrument aus Berlin, sondern ein ganz konkreter Hebel für bezahlbares Wohnen, moderne Heizungen, starke Betriebe und eine zukunftsfeste Infrastruktur in unserem Landkreis", so der Abgeordnete. "Wenn Fördermittel in Lüneburg ankommen, werden daraus Investitionen, Aufträge und Chancen für die Menschen hier bei uns. 

Gerade die Programme für energetische Sanierung, Heizungsförderung, Wohneigentum für Familien und Unternehmensinvestitionen helfen dabei, private Haushalte zu entlasten, Klimaschutz praktisch umzusetzen und die regionale Wirtschaft zu stärken. Das ist besonders wichtig in einer wachsenden Region wie Lüneburg, in der bezahlbarer Wohnraum, energieeffiziente Gebäude und wettbewerbsfähige Betriebe zentrale Zukunftsfragen sind."