Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ihre aktuellen Förderzahlen für das erste Halbjahr 2025 vorgelegt. Vom Gesamtfördervolumen der KfW in Höhe von 39,4 Mrd. Euro entfielen auf den Landkreis Lüneburg Kredite und Fördergelder in Höhe von 51,6 Mio. Euro. Projekte in Lüchow-Dannenberg erhielten 7,8 Mio. Euro. Damit hat sich das Fördervolumen für die beiden Landkreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum knapp verdoppelt.

Die Verdopplung der Fördermittel zeigt, wie stark unsere Region von den Programmen der KfW profitiert. Ob klimafreundlicher Neubau, Unterstützung für den Mittelstand oder kommunale Investitionen - die Gelder kommen direkt bei den Menschen, Betrieben und Gemeinden an. Das stärkt unseren Wahlkreis nachhaltig und macht ihn zukunftsfest." — Jakob Blankenburg MdB

So wurden in Lüneburg beispielsweise 19,8 Mio. Euro für erneuerbare Energien und Energieeffizienz bereitgestellt. In Wohnprogramme flossen 6,9 Mio. Euro. Für Gründungen und Investitionen im Mittelstand standen 8,9 Mio. Euro zur Verfügung, weitere 10,3 Mio. Euro für Digitalisierung und Innovation. Auch Kommunen profitieren: insgesamt 3 Mio. Euro gingen in Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen.

In Lüchow-Dannenberg wurden 3,9 Mio. Euro für erneuerbare Energien und Energieeffizienz investiert - darunter 2,5 Mio. Euro für Heizungsförderungen. Für Wohneigentumsprogramme standen 1,9 Mio. Euro bereit. Zusätzlich erhielten die Kommunen 1,3 Mio. Euro für die energetische Modernisierung öffentlicher Gebäude.

Die KfW ist weltweit eine der führenden Förderbanken. Ursprünglich als Instrument für den Wiederaufbau Europas gegründet, hat sie sich seit 1948 zu einer unverzichtbaren Stütze der Bundesrepublik entwickelt. Besonders in Krisenzeiten erweist sich diese „Bank hinter den Banken" als essenzielle Absicherung, von der auch die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg in besonderem Maße profitieren.